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zahnfreundliche Schokolade

Tipps für den Umgang mit Süßem

Tipps für einen vernünftigen Umgang mit Süßem

  • Keinesfalls sollten während der Zeit der Flaschenernährung süße oder säurehaltige Getränke gegeben werden. Dies fördert neben den schädlichen Auswirkungen für die Milchzähne bereits den Drang der Kinder nach süßem. Am besten gewöhnen Sie Ihr Kind schon früh an Trink- oder Mineralwasser oder ungesüßten Kräutertee, der keine oder nur wenig Säure enthält.
  • Spätestens nach dem 9. Lebensmonat, bzw. sobald Ihr Kind alleine sitzen kann, sollte es keine Nuckelflasche mehr bekommen. Besonders gefährlich für die Zähne ist das Trinken von gesüßten Getränken aus der Flasche beim Einschlafen. Es solte stattdessen an das Trinken aus einem Becher oder einer Tasse gewöhnt werden. Spätestens ab dem 1. Geburtstag sollte das Kind nur noch aus dem Becher oder der Tasse trinken. Einen Becher mit Schnabelaufsatz (Schnabeltasse) brauchen die meisten Kinder nicht. Wenn doch, dann höchstens für eine kurze Übergangszeit von max. vier Wochen.
  • Kinder benötigen drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten. Ist diese Grundversorgung nicht gewährleistet entsteht schnell der Heißhunger und somit auch oftmals die Lust auf Süßes.
  • Zwischen den Mahlzeiten sollten deutliche Pausen liegen!
  • Kinder mögen sehr gerne "Finger-Food" die unkompliziert gegessen werden können. Gemüsesticks und frisches Obst in mundgerechte Stücke geschnitten sind sehr gute Alternativen zu Schleckereien. 
  • Süße, vollwertige Hauptmahlzeiten helfen, das Bedürfnis nach Süßem sinnvoll zu stillen. Gegen Pfannkuchen, Reisbrei usw. spricht nichts, wenn sie mit gesunden Beilagen wie frischem Obst oder Salat serviert werden.
  • Auch regelmäßige "Nachtisch-Tage" vermitteln den Kindern das Gefühl, dass Süßes auch seinen Platz haben darf. Besonders empfehlenswert sind hier Quark- und Joghurtspeisen und Obstsalat. 
  • Süßigkeiten und andere zuckrige Nahungsmittel sollten zu den Hauptmahlzeiten gegessen werden. Danach unbedingt Zähne putzen! 
  • Süßigkeiten sollten für Kinder unsichtbar und nicht zugänglich aufbewahrt werden. Nur so ist die Kontrolle der Eltern über das Naschverhalten der Kinder möglich.
  • Auch Omas, Opas und weitere Verwandte und Bekannte sollten über die zahngesunde Ernährung Bescheid wissen. 
  • Süßigkeiten mit dem "Zahnmännchensymbol" enthalten zahnfreundliche und kalorienarme Zuckerersatzstoffe.

Bild: Mit freundlicher Genehmigung der Aktion zahnfreundlich e.V. 

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