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Geschwisterübung mit der Mundvorhofplatte

Geschwisterübung mit der Mundvorhofplatte

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unser Flyer für die Kieferorthopädische Behandlung

Kieferorthopädie

Kieferorthopädie - Gönnen Sie sich ein unbeschwertes und freies Lächeln

Was ist Kieferorthopädie?

Kieferorthopädie ist die Lehre über die Erkennung, Behandlung und Verhütung von Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien.

Ist eine Vorbeugung von Zahnfehlstellungen möglich?

Früher war die Kieferorthopädie in der Zahnmedizin ein "Stiefkind". Selten wurden Maßnahmen zur Vorbeugung solcher Fehlstellungen angesprochen bzw. eine Therapie frühstmöglich begonnen. Heutzutage ist es zum Glück anders und es gibt mittlerweile eine 3-Stufen-Strategie der Vorsorge:

  • Primäre Prävention verhindert durch gezielte Aufklärung, dass Zahnfehlstellungen entstehen bzw. erworben werden.
  • Sekundäre Prävention umfasst Maßnahmen, die nach Früherkennung geeignet sind, bereits entstandene Zahnfehlstellungsanomalien zu beheben, damit sich das Gebiss normal entwickeln kann.
  • Tertiäre Prävention umfasst die Behandlung von vorhandenen Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien, um Spätschäden an den Zähnen, dem Zahnhalteapparat und an den Kiefergelenken zu vermeiden.

Kieferorthopädie ist Prophylaxe pur

Kieferorthopädische Maßnahmen sind in allen Phasen der Gebissentwicklung Prophylaxe:

  • Frühbehandlungen im Milchgebiss verhindern die Übertragung der Anomalien auf das Wechselgebiß.
  • Behandlungen im frühen Wechselgebiss machen häufig die Behandlung nach abgeschlossenem Zahnwechsel entbehrlich.
  • Behandlungen im permanenten Gebiss beugen Erkrankungen der Zähne durch Karies vor und vermeiden Fehlbelastungen des Zahnhalteapparates und der Kiefergelenke. 

Folgende Ursachen können zu einer Zahn- oder Kieferfehlstellung führen:

  • Luschgewohnheiten am Daumen, Fingern, Lippen oder an Saugern
  • frühzeitiger Verlust von Milchzähnen
  • Zungensaugen, Zungenpressen, Zungenfehlstellungen, anomales Schlucken
  • Lippenbeißen, Fingernägelkauen, Bruxismus (Zähneknirschen)

PRIMÄRE PRÄVENTION

Im Rahmen der frühkindlichen Behandlung beraten wir Sie gerne darüber, wie sie evtl. spätere Zahn- oder Kieferfehlstellungen vermeiden können:

  • versuchen Sie, aufkommenden Lutschgewohnheiten rechtzeitig entgegenzuwirken
  • versuchen Sie, Ihr Kind möglichst früh an das Trinken aus Becher und Tasse zu gewöhnen
  • versuchen Sie, die Zähne Ihres Kindes durch zahngesunde Ernährung und gute Mundhygiene möglichst lange naturgesund zu erhalten 
SEKUNDÄRE PRÄVENTION

Daumenlutscher sind vielleicht süß - die Folgen aber sind sehr bitter!

Das Lutschen wird ausgelöst durch den ganz natürlichen Ernährungstrieb. Auch ohne Nahrungsaufnahme befriedigt das Baby seine ganz normale Sauglust durch Lutschen an Daumen oder Saugern. Manchmal, auch wenn die Ernährung längst auf feste Form umgestellt worden ist, hält diese Sauglust trotzdem noch bis zum Schulalter an. Ob Daumen, Sauger, Bettzipfel o.ä. - alles sind Fremdkörper - deformieren die Zahnreihen und die Kieferform. Nicht immer führt dies zu einer Zahnstellungsanomalie. Aber gerade der Daumen kann wie ein Stemmkörper wirken und die Zahnreihen massiv verformen. 

  • Therapie: Mundvorhofplatte (MVP) 
Die Behandlungen solcher Lutschgewohnheiten erfolgt mit einer sog. Mundvorhofplatte. Sie ist eine lose, schnullerähnliche Platte, die das Tragen des Schnullers abgewöhnt. Es gibt sie in verschiendenen Ausführungen und ermöglicht unter anderem auch die Kräftigung unterentwickelter Lippenmuskulatur.

Frühzeitiger Verlust von Milchzähnen

Die Milchzähne erfüllen eine sehr wichtige Funktion. Zum einen erfüllen sie natürlich den Nutzen der Nahrungszerkleinerung und zum anderen dienen sie als Stützzone und Platzhalter für die nachkommenden bleibenden Zähne. Ursachen für einen vorzeitigen Verlust eines Milchzahnes sind meistens die schweren Folgen einer Karies oder eines Unfalls. Durch die Veränderung der Positionslage wird der Durchbruchsraum der bleibenden Zähne eingeengt. Die "neuen" Zähne haben nicht mehr genügend Platz und brechen schief durch. 

  • Therapie: Lückenhalter

Das Einsetzen eines Lückenhalters ist im Fall des Verlustes eines oder mehrer Milchzähne eine sehr sinnvolle Maßnahme. Er hält den Platz für die bleibenden Zähne frei und kann immer wieder der neuen Situation in der Durchbruchsphase angepasst werden.

Störungen der Zungenfunktion

Auch im Fall einer Zungenfehlstellung, bei Zungenpressen, Zungensaugen usw. ist es wichtig, dieser Störung rechtzeitig entgegen zu wirken. 

  • Therapie: Mundvorhofplatte (MVP)

Die Mundvorhofplatte ist auch da die optimale Therapie, da sie mit ihren verschiedenen Ausführungen die optimale Einlagerung und Trainingsfunktion der Zunge optimal trainieren kann.

TERTIÄRE PRÄVENTION

Schöne und gerade Zähne strahlen Sympathie aus. Sie geben die Sicherheit für ein freies und unbeschwertes Lachen. Doch oft wird dieses Lachen durch "schiefe" Zähne zu einer Qual.

Egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener - es ist nie zu spät, um Zahnkorrekturen durchzuführen! Ebenmäßige Zähne und ein schönes Lachen können das Selbstvertrauen schon in jungen Jahren fördern. Bei Kindern beginnt die Behandlung in der Regel im Alter von 7 - 12 Jahren.

Die herausnehmbare Spange war früher die klassische Methode im Kindes- und Jugendalter. Dabei wird das Wachstum der Kiefer genutzt, um Zähne und knöcherne Strukturen sanft in die richtige Position zu führen.

Festsitzende Spangen werden bei Kindern mit erheblichen Fehlstellungen von Zähnen und Kieferknochen eingesetzt. Die sog. "Brackets" aus hochwertigem Metall - Kunststoff oder Keramik - werden mit einem Spezialmaterial auf die Zähne geklebt und mit elastischen Drahtbögen verbunden, die in regelmäßigen Abständen ausgewechselt werden. Eine Zahnkorrektur mit festsitzender Apparatur ist in der Regel nach 3-4 Jahren abgeschlossen. Außerdem "arbeitet" diese Spange rund um die Uhr, unabhängig von Disziplin von Kind und Eltern. Damit dauert diese Methode im Durchschnitt deutlich kürzer, als die Behandlung mit der herausnehmbaren Zahnspange.

Ist bei Ihnen in der Jugend eine Zahnkorrektur versäumt oder nicht fachgerecht durchgeführt worden?

Der Traum von geraden Zähnen kann Realität werden. Zahnfehlstellungen können in jedem Alter korrigiert werden. Ziel ist, neben dem ästhetischen Wert, die Erhaltung bzw. Wiederherstellung wichtiger allgemeingesundheitlicher Funktionen wie Kaufunktion, Atmung und Aussprache.

Eine kieferorthopädische Behandlung bei Erwachsenen schützt vor Fehlbelastungen und vermeidet somit Zahnfleischerkrankungen und Kiefergelenkschmerzen. Sie sichert auch den Erfolg von Zahnersatz, z.B. nach Aufrichtung der Pfeilerzähne bei Brücken und Implantaten. In der Regel erfolgt die Zahnkorrektur bei Erwachsenen mit einer festsitzenden Zahnspange, die über einen Zeitraum in der Regel von 6-24 Wochen getragen wird.

Dank ständiger Weiterentwcklung von Techniken und Materialien ist die Behandlung für unsere Patienten in den letzten Jahren weitaus angenehmer geworden. Zahnfarbene Bracktes oder fast unsichtbare Spangen - früher ein Wunschtraum - sind sehr komfortabel zu tragen und heute eine für alle Patienten verfügbare Realität.

Der Tag, auf den sich wohl alle Patienten freune, ist der Tag, an dem die Behandlung abgeschlossen wird. Die einen bekommen die Brackets und Bänder entfernt und die Zähne anschließend poliert, die anderen werden niemals mehr eine Dehnschraube aktivieren müssen.

Die Retentionsphase beginnt unmittelbar nach Beendigung der aktiven Phase der Kieferorthopädischen Behandlung. Sie gehört aber trotzdem immer noch zur Behandlungsphase.

Ziel der Retention

Das Ziel der Retention ist, das Behandlungsergebnis so lange zu stabilisieren, bis der Organismus die neue Zahnstellung als "normal" empfindet. Dies ist Voraussetzung für eine dauerhaft erfolgreiche Behandlung.

In den ersten sechs Wochen nach Abnahme der Bracktes wird ein Positioner aus elastischem Silikon eingesetzt. Dank der Herstellugng auf einem individuellen Gipsmodell können mit dem Positioner noch kleinere Zahnstellungsänderungen durchgeführt werden. Dafür ist es jedoch nötig, dass der Positioner in der ersten Zeit mind. 16 Stunden pro Tag getragen wird. Diese Vorgabe ist nicht einfach zu bewältigen, da man mit dem Positioner praktisch nicht sprechen kann. Hier ist also zum Ende der Behandlung nochmals Mühe und Ausdauer des Patienten gefragt.

In einigen Fällen wird nach erfolgter Feinkorrektur mit dem Positioner noch ein "normaler Retainer" eingesetzt; dieser wird meistens besser akzeptiert. Auf den ersten Blick sieht dieser "normale Retainer" wie eine gewöhnliche herausnehmbare Zahnspange aus. Auf den zweiten Blick erkennt man aber, dass jegliche aktiven Elemente wie Dehnschrauben udn Federn fehlen. Er wird wie gesagt nur in manchen Fällen eingesetzt und kann durch das Fehlen von aufwendigen Zusatzteilen problemlos 24 Stunden pro Tag getragen werden.

Überwiegend wird ein Lingualretainer fest eingeklebt. Hierbei spielt die Mundhygiene eine sehr große Rolle, da dieser Retainer nicht herausgenommen werden kann. Er besteht aus einem flexiblen Draht, der mit Hilfe von Kunststoffkleber auf die Innenflächen der Zähne geklebt wird. In dieser Position verbleibt er oft Jahre und stabilisiert so die Zähne in der richtigen Position.

Man erkennt also, dass die Kieferorthopädische Behandlung oft nicht beendet ist, wenn die Zähne schön gerade stehen. Trotzdem ist die Retention wichtig, damit man mit seinem Lächeln auch nach Jahren noch zufrieden ist.

Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von FORESTADENT Bernhard Förster GmbH, Dr. Hinz Dental und Prof. Dr. F.G. Sander und Dentaurum GmbH & Co KG

 

 


Flyer Kieferortopädie

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