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T-Scan®

Anwendung des T-Scan®

Ergebnis in zweidimensionaler Darstellung

Ergebnis in dreidimensionaler Darstellung

Zahnschiene

getragene Zahnschiene

Funktionstherapie

Das Kau-System besteht nicht nur aus Zähnen

Beim Kauen und Sprechen müssen die Kiefer komplizierte und genau aufeinander abgestimmte Bewegungen leisten. Knochen, Gelenke, Muskeln und Zähne haben dabei ganz bestimmte Funktionen.

Wenn ein Teil dieses Systems gestört ist, kommt es zu sogenannten Funktionsstörungen und wir sprechen von einer Craniomandibulären Dysfunktion (international abgekürzt CMD). CMD ist der Überbegriff für strukturelle und funktionelle Fehlregulationen der Muskel- und Kiefergelenksfunktion.

Das sprichwörtliche "Zähne Zusammenbeißen" in Stress- und Belastungssituationen und der damit verbundene ständige Druck auf den Kiefer, können ihn schädigen und in Fehlstellung bringen. Dadurch schließen sich die Zahnreihen nicht mehr harmonisch. Der Unterkiefer verschiebt sich, um Fehlstellungen auszugleichen in eine neue Position. Die Kaumuskulatur wird zu stark und falsch belastet. Diese Fehlstellung kann sich fortsetzen bis in den Nacken, den Schultergürtel und bis hinunter in die Zehen.

Auch körperliche Fehlhaltungen, Blockierungen in der Wirbelsäule oder eine falsche Brille können sich auf die  Kiefergelenke übertragen. So können zum Beispiel ein verkürztes Bein und eine deshalb herabhängende Schulter Ursache für Schmerzen im Kiefer sein.

Beschwerdebilder, die in Zusammenhang mit CMD stehen können:

  • Bandscheibenschädigungen
  • Beckenschiefstand
  • Bewegungseinschränkungen
  • Blockaden 
  • Fehlhaltungen
  • Gelenkknacken 
  • Hüftschmerzen
  • Kiefergelenksschmerzen
  • Konzentrationstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Ohrenschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Schwindelattacken 
  • Sehstörungen 
  • Taubheitsgefühle
  • Tinnitus
  • Verdauungsbeschwerden
  • Verspannungen 
  • Zahnabrieb
  • Zahnfleischerkrankungen
  • Zahnverlust
  • Zähneknirschen

Um diese zu vermeiden, zielen funktionstherapeutische Maßnahmen auf eine Korrektur diagnostizierter Funktionsstörungen hin.

Wie kann man solche Funktionsstörungen erkennen?

Grundlage für die Diagnostik ist die genaue Überprüfung der Funktionen der einzelnen Strukturen des Kiefergelenks (Manuelle Strukturanalyse - MSA) sowie eine orientierende Analyse der Gesamtkörperstatik. Kiefergelenke und Muskeln liefern uns wichtige Informationen über die Ursache der Erkrankung. Diese kann nötigenfalls durch elektronische Messverfahren (T-Scan) ergänzt und erweitert werden.

Anhand der Ergebnisse dieser Untersuchungen können wir eine individuelle Therapie festlegen.

Unsere Therapievorschläge für Sie

In den meisten Fällen passen wir Ihnen eine Zahnschiene an. Diese ändert die bestehende Verzahnung sowie die Muskel- und Gelenkbewegungen und führt damit zu einer Entspannung der Kau- und Kopfmuskulatur.

Zusätzlich können Manuelle Therapie, Massagen und Übungen beim Physiotherapeuten Entspannung bringen und machen nicht nur die Kiefergelenke wieder beweglich.

 

Bilder: Mit freundlicher Genehmigung der Cumdente GmbH

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