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Fragen zur Behandlung von Kindern

Wie kann ich mein Kind beim Zahnarztbesuch unterstützen?

Einige Kinder finden es richtig gut, zum Zahnarzt zu gehen. Manche haben ein wenig Respekt und andere fürchten sich vor der Behandlung. Wir nennen die Kinder, die Angst haben "interessante" Kinder - weil es sowohl für uns als auch für Sie eine interessante Herausforderung sein kann, diesem kleinen Patienten zu einem angenehmen und relativ angst- und schmerzfreien Zahnarztbesuch zu verhelfen.

Sie können erheblich dazu beitragen - darüber wollen wir Sie umfassend informieren:

Im Behandlungszimmer werden wir direkt und nur mit Ihrem Kind reden.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir auf sie selbst nur möglichst wenig eingehen wollen. Unsere Aufmerksamkeit gilt uneingeshränkt Ihrem Kind, denn wir müssen uns durchgängig und ausschließlich auf den kleinen Patienten konzentrieren. Sie schätzen es doch sicher auch nicht, wenn man über Ihren Kopf hinweg über Sie spricht.

All Ihre Fragen zu den Notwendigkeiten der Behandlung, zu Material und Vorgehensweise werden wir gerne ohne Beisein Ihres Kindes vor der Zusammenkunft im Behandlungszimmer oder nach der Behandlung in Ruhe beantworten.

Kinder gehen sehr leicht in Trance - ein guter entspannter Zustand - wenn sie nicht abgelenkt werden. Da das Kind unausgesprochene Emotionen der Begleitperson sogar ohne Sichtkontakt spürt, wirkt sich deren Anwesenheit im Behandlungszimmer häufig störend auf die Konzentration aus. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Sie Ihrem Kind am Besten helfen können.

Bitte entscheiden Sie selbst:

A. Sie halten sich völlig aus dem Geschehen während der Behandlung heraus

B. Sie wollen zusammen mit Ihrem Kind ins Behandlungszimmer

C. Sie lassen das Kind selbst entscheiden, ob Sie mit ins Behandlungszimmer sollen

 

Zu A. In vielen Fällen ist es die beste Strategie, das Kind nicht ins Behandlungszimmer zu begleiten, denn die Aufmerksamkeit des Kindes bezieht sich zuerst auf die Begleitperson. Allein können sich die kleinen Patienten mit unserer Hilfe wesentlich besser auf unsere Anweisungen und auf die entspannte Behandlung konzentrieren.

Zu B. Falls Sie entscheiden, Ihr Kind zu begleiten, sorgen Sie dafür, selbst in einem guten Zustand zu sein und vermeiden Sie im Behandlungszimmer alle negativen Emotionen - davon wird Ihr Kind am meisten profitieren. Wenn Sie entspannt sind, ist auch Ihr Kind entspannt, weil die Gefühle der Begleitperson sich automatisch auf das Kind übertragen. Ihr Mitarbeit entscheidet, ob es Ihrem Kind gut geht!

Dafür gibt es wichtige Verhaltensregeln:

  • Bitte versprechen Sie auf keinen Fall irgendwelche Belohnungsgeschenke und drohen Sie auch nicht mit späteren Folgen wie Schmerzen
  • Während der Behandlung bitten wir Sie zu schweigen. Nur das Kind wird angesprochen, nur das Kind antwortet. Reden Sie erst nach Abschluss der Behandlung wieder mit Ihrem Kind und loben Sie es für seine tolle Leistung.
  • Erleichterns ist es bei kleinen Kindrn, wenn Sie auf dem Bauch von Mutter bzw. Vater liegen. Besonders in einem solchen Fall verhalten Sie sich bitte ganz neutral und passiv, denn jede Ihrer Emotionen überträgt sich direkt auf das Kind!

Zu C. Natürlich wollen die meisten Kinder, dass eine Vertrauensperson mit ins Behandlungszimmer kommt. Sie können aber Ihr Kind ermuntern, das Behandlungszimmer alleine zu betreten, indem Sie sagen: "Du kannst auch ohne mich gehen. Vielleicht macht das sogar mehr Spaß. Ich bleibe hier im Wartezimmer, bis Du fertig bist." Häufig verhalten sich Kinder kooperativer und "erwachsener", wenn sie ohne Begelitperson im behandlungszimmer sind. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, das einmal auszuprobieren.

Zum Schluss bitten wir Sie, einige Wörter in Gegenwart Ihres Kinder nicht zu benutzen:

  • "Zahn reissen"
  • Sprotze, Bohrer, Zange
  • Schmerz
  • "es wird nicht weh tun"
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Mithilfe bei der entspannten Zahnbehandlung Ihres Kindes

 

 

 

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